Ihre Blütchen leuchten weiß, fast silbrig. Von weitem sieht der Blütenstand einer Kerze ähnlich, deshalb heißt die Pflanze Traubensilberkerze. Oft wird sie auch Wanzenkraut genannt, denn das Gewächs verströmt einen Geruch, den Blattwanzen gar nicht mögen.
Die Traubensilberkerze wächst in der Wildnis Nordamerikas, deshalb ist sie den Ureinwohnern gut bekannt. Indianische Stämme nutzten sie als Mittel gegen Schlangenbisse, aber auch um Frauen die Geburt zu erleichtern.
Im 19. Jahrhundert wurden europäische Siedler auf das indianische Heilkraut aufmerksam und setzten es bei Frauenleiden ein.
Seit den Fünfziger Jahren gehört die Traubensilberkerze zu den Heilpflanzen, die Frauen in den Wechseljahren helfen können. Extrakte der Pflanze lindern dabei vor allem Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
08.12.2008, aktualisiert am 21.07.2010
Bildnachweis: Imagesource/RYF
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