Ihre weißen Blüten sehen aus wie kleine Schleifchen, sie riecht leicht süßlich, schmeckt aber ganz schön bitter: Die bittere Schleifenblume.
Bereits im Altertum soll ein Arzt mit dem Kraut seinen Freund in Iberien, dem heutigen Spanien, geheilt haben – daher auch der lateinische Name "Iberis." Tatsächlich wächst die Pflanze im warmen Mittelmeerraum besonders gerne.
Schon in der Antike waren die heilenden Wirkungen der bitteren Schleifenblume bekannt: Ob gegen Gicht, Verdauungsprobleme oder Herzbeschwerden, die Heilpflanze hatte ein breites Einsatzgebiet.
Heute gilt die bittere Schleifenblume als hilfreich bei Blähungen, Völlegefühl, Magenschmerzen und Reizdarm.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
05.08.2005, aktualisiert am 20.07.2010
Bildnachweis: W&B/Annette Falck
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