Was ist Albumin?
Albumin ist ein Eiweiß, das in der Leber gebildet wird. Zusammen mit den Globulinen zählt es zu den bedeutendsten im Blut vorkommenden Proteinen. Es hat zwei wichtige Aufgaben:
Warum wird der Albumin-Wert gemessen?
Wenn die Albumin-Konzentration im Urin erhöht ist (Mikro- oder Makroalbuminurie), so kann das auf eine Nierenschädigung durch Diabetes oder zu hohen Blutdruck hinweisen.
Mögliche Ursachen für erniedrigte Werte:
Ein zu niedriger Albumin-Wert im Blut kann in Verbindung mit akuten Entzündungen und Nierenerkrankungen, bei Leberzirrhose oder Darmverschluss, ferner bei großflächigen Verbrennungen oder Wasseransammlungen in den peripheren Geweben (z.B. Arme, Beine) oder im Bauchraum (bei Bauchwasser spricht der Arzt von Aszites) auftreten. Allerdings können auch eine Mangelernährung oder Schwangerschaft die Werte sinken lassen.
Wie hoch sind die Normalwerte?
Serum: 35 – 52 g/l
Urin: bis 30 mg/24h
In Kürze: Albumin ist ein sehr wichtiges Blut-Eiweiß. Die Kontrolle der Werte erfolgt über das Serum oder den Urin. Weichen die gemessenen Werte von der Norm ab, so kann das beispielsweise auf einen Schaden der Leber oder Nieren hinweisen.
Wichtig: Die Referenzwerte sowie die ermittelten Werte können sich von Labor zu Labor unterscheiden. Bevor Sie sich durch abweichende Ergebnisse verunsichern lassen, bitten Sie daher Ihren Arzt, Ihnen Ihre persönlichen Daten individuell zu erklären.
www.apotheken-umschau.de; 27.05.2008, aktualisiert am 26.06.2010
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