ärztlicher Eingriff zur Gewinnung von Liquor mit einer Hohlnadel aus dem Nervenwasserraum, z. B. für eine Liquoruntersuchung oder zum Einspritzen etwa von Kontrastmitteln oder Zytostatikum. Risikoarm ist die Lumbalpunktion; bei der selteneren Okzipital- bzw. Subokzipitalpunktion oberhalb des 2. Halswirbels kann es zu Verletzungen des Rückenmarks kommen. Eine weitere Form der Liquorpunktion ist die Ventrikelpunktion (Punktion).
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 08.12.2010
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