Untersuchung der zellulären Bestandteile des Blutes. Beim kleinen Blutbild werden die roten (Erythrozyten) und weißen Blutzellen (Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten) ausgezählt. Außerdem wird die Menge des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) pro Volumen sowie die Größe und der Blutfarbstoffgehalt der einzelnen roten Blutkörperchen und der prozentuale Anteil der Zellen am Blutvolumen (Hämatokrit) bestimmt.
Weiterführende Untersuchungen erfolgen mit dem Mikroskop, dafür ist eine Spezialfärbung der Blutzellen notwendig. Werden die verschiedenen Gruppen der weißen Blutzellen hinsichtlich Aussehen und Anzahl bestimmt, spricht man von einem Differenzialblutbild. Kleines Blutbild und Differenzialblutbild ergeben zusammen das große Blutbild. Ein Blutbild wird z. B. durchgeführt bei Verdacht auf eine Infektion (geänderte Zahl und Zusammensetzung der weißen Blutkörperchen) oder eine Anämie (Verminderung der Hämoglobinkonzentration). Die Normalwerte sind abhängig von Geschlecht und Alter.
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| Rote Blutzellen |
3,9–5,3 × 10
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| Weiße Blutzellen |
4–10 × 10
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| Blutplättchen |
1,5–4,0 × 10
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| Retikulozyten | 0,8–2 % der roten Blutzellen |
| Hämoglobin | 12–16 g/dl (Frauen)14–18 g/dl (Männer) |
| Hämatokrit | 36–46 % (Frauen)41–51 % (Männer) |
| Mittleres Volumen der roten Blutkörperchen (MCV) |
80–96 μm
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| Mittlerer Blutfarbstoffgehalt der roten Blutkörperchen (MCH) | 27–33 pg |
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 07.12.2010
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