Ansteckungsrisiko
HI-Viren gelangen nur durch direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten eines Infizierten in einen anderen Menschen, also zum Beispiel durch Kontakt mit Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut. Wer einem HIV-Kranken dagegen die Hände schüttelt, ihn umarmt oder die gleiche Toilette benutzt, kann sich nicht anstecken.
Einziger Schutz: Kondome benutzen
Da sich die meisten Menschen beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit dem Virus anstecken, stellen Kondome dabei die einzige hilfreiche Möglichkeit dar, sich vor AIDS zu schützen.
Hat sich eine Mutter mit dem HI-Virus infiziert, kann sie den Erreger bei der Geburt oder während dem Stillen auf ihr Kind übertragen. Bestimmte Maßnahmen können jedoch verhindern, dass sich das Baby infiziert: Die Mutter nimmt während der Schwangerschaft (nach Rücksprache mit dem Arzt) antiretrovirale Medikamente ein, das Neugeborene wird vorübergehend damit behandelt oder Ärzte führen einen Kaiserschnitt durch.
In welchen Gebieten der Welt tritt AIDS besonders häufig auf?
AIDS kommt besonders häufig in Afrika vor. Die höchsten AIDS-Raten liegen in afrikanischen Ländern wie Botswana und Swaziland. Aber auch in Südostasien und Lateinamerika tritt das Virus vermehrt auf. In Europa nimmt AIDS besonders in osteuropäischen Ländern zu.
www.apotheken-umschau.de; 13.09.2005, aktualisiert am 14.12.2011
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