Hellhäutige sollten sich besonders gut vor der Sonne schützen – zum Beispiel mit Hut, Brille und Sonnencreme
Die wichtigste Ursache für die Entstehung eines Spinalioms ist die ultraviolette (UV-)Strahlung. Sie ist in natürlichem Sonnenlicht, aber auch in künstlichen Lichtquellen, zum Beispiel in Solarienlicht enthalten. 90 Prozent aller Spinaliome treten im Gesicht auf. Auch die Lippen können betroffen sein.
Ein besonders hohes Risiko für Spinaliome haben Menschen mit der seltenen, aber schweren Hautkrankheit Xeroderma pigmentosum (auch "Mondscheinkrankheit" genannt). Sie leiden aufgrund eines genetischen Defekts unter einer erhöhten Sonnenempfindlichkeit der Haut. An den Stellen, die dem Tageslicht ausgesetzt sind, kommt es zu zahlreichen Spinaliomen. Um das Sonnenlicht zu meiden, müssen die meist jungen Patienten ihren Tag-Nachtrhythmus komplett umstellen (daher der Name "Mondscheinkinder").
Auch Menschen, die Medikamente wie Cycloporin A mit hemmender Wirkung auf das Immunsystem einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko, an Spinaliomen zu erkranken.
Ebenso können in größeren Narben, beispielsweise nach einer Strahlentherapie oder nach schweren chronischen Entzündungen, gehäuft spinozelluläre Karzinome auftreten.
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09.02.2009, aktualisiert am 13.10.2011
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