Das Problem: Besonders auf den Handrücken, den Unterarmen und im Gesicht zeigen sich gelbliche und bräunliche Flecke, und die Zahl der rundlich-kleinen bis großflächigen Ärgernisse wächst von Jahr zu Jahr. Im Gegensatz zu Sommersprossen verblassen sogenannte Altersflecke im Winter nur wenig.
Die Ursachen: In der Fachsprache heißen sie Lentigines seniles oder Lentigines solares. Diese Spuren hat die Sonne über die Jahre auf der Haut hinterlassen: UV-Licht fördert die Bildung freier Radikale, die gesunde Hautzellen attackieren. Dort, wo die Sonne hinkommt, stören die aggressiven Moleküle auch die Bildung und Verteilung des Hautfarbstoffs Melanin. Das führt ab etwa 40 Jahren dazu, dass das Sonnenschutzpigment nicht mehr vollständig abgebaut wird. Gleichzeitig vermehren sich die pigmentbildenden Zellen.
Möglicherweise hat das bräunlich wachsartige „Alterspigment“ Lipofuszin, das mit fortgeschrittenen Jahren auf die Hautzellwände wirkt, ebenfalls einen Anteil an den Flecken. Außer bei Sonnenanbetern treten Pigmentstörungen oft bei Schwangeren auf. Auch Menschen, die lichtsensibilisierende Medikamente wie Zytostatika, Tetracycline, bestimmte Rheumamittel oder Östrogene einnehmen, entwickeln mehr Pigmentflecke. Sie sollten nicht ohne UV-Schutz nach draußen gehen.
Ulrike Kleiner / Apotheken Umschau;
07.01.2011, aktualisiert am 25.07.2011
Bildnachweis: Getty Images/OJO Images
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