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Die ersten Maßnahmen

Was zu tun ist, wenn Sie als Ersthelfer an einen Unfallort kommen

Grundsätze:

  • Ruhe bewahren und Überblick verschaffen
  • Zusätzlichen Schaden verhindern
  • Auf die eigene Sicherheit achten (also zum Beispiel Warnweste anziehen) und Unfallstelle absichern (zum Beispiel Warndreieck aufstellen)
  • Hilfe holen und den Rettungsdienst per Notruf alarmieren
  • Verletzte wenn möglich nicht allein lassen

 

Notruf:

Bundesweit gilt als Notruf-Nummer der Rettungsleitstelle: 112 (In Baden-Württemberg, Teilen Bayerns und Rheinland-Pfalz auch:19222)

Polizeinotruf: 110

 

Halten Sie beim Anrufen folgende Informationen bereit:

  • Wo hat sich der Notfall ereignet?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Verletzungen liegen vor?
  • Warten Sie dann Rückfragen ab – nicht gleich auflegen!

 



Rautek-Rettungsgriff: Fassen des Patienten

Die ersten Maßnahmen

Vor einer Behandlung müssen Verletzte – falls nötig – aus der Gefahrenzone gebracht werden. Wenn keine andere sichere Transportmöglichkeit besteht, kommt notfalls der Rautek-Rettungsgriff infrage:

  • Stellen Sie sich dicht an das Kopfende des Patienten
  • Greifen Sie mit beiden Händen unter Schulter, Hals und Kopf
  • Richten Sie den Oberkörper des Patienten mit Schwung in Sitzposition auf. Stützen Sie ihn mit beiden Knien ab
  • Fassen Sie unter den Achseln des Patienten durch und greifen einen Unterarm mit beiden Händen. Legen sie ihn quer über die Brust des Verletzten und fassen ihn mit beiden Händen


Rautek-Rettungsgriff: Anheben des Patienten

  • Leicht in die Knie gehen und den Betroffenen mit Schwung auf den Oberschenkel ziehen
  • Gehen Sie rückwärts und legen den Verletzten an einer sicheren Stelle ab – am besten auf einer Decke

Überprüfen Sie, ob die Person bewusstlos ist und ob sie atmet. Gegebenenfalls bringen Sie sie in die Seitenlage oder führen Wiederbelebungsmaßnahmen durch (siehe Kasten unten).



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Weitere Maßnahmen bei ...

www.apotheken-umschau.de; 14.11.2006, aktualisiert am 22.11.2011
Bildnachweis: W&B/Ulrike Möhle

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