Eva soll Adam damit verführt haben, Schneewittchen wurde im Märchen mit ihm vergiftetet und Königen wie Kaisern diente er – oder zumindest sein vergoldetes Abbild – als Symbol der Macht: der Apfel.
Der Apfel stammt wohl aus Westasien. Von da verbreitete sich die Obstart, die zu den Rosengewächsen zählt, über die ganze Welt. Heute gehören Äpfel zum Lieblingsobst der Deutschen. Ob als Snack zwischendurch, als Gelee, Kuchen oder Saft.
Deutsche Äpfel kommen meist vom Bodensee, aus dem Rheinland, Sachsen oder dem Alten Land (westlich von Hamburg). Dort liegen die größten Apfelanbaugebiete. In den Supermarktregalen findet sich aber auch viel Importware, zum Beispiel aus Neuseeland, China oder Südamerika.
Wie viele Apfelsorten es auf der Welt gibt, lässt sich kaum abschätzen. Erstens werden Äpfel in allen gemäßigten Zonen der Welt angebaut, zweitens nicht alle Sorten registriert. Alleine in Deutschland soll es aber zwischen 3000 und 4000 verschiedene Apfelarten geben.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
29.05.2009, aktualisiert am 23.09.2011
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