banner.jpg
  • Apotheker Dr. Frank Haenel
  • Unterstr. 17
  • 06493 Harzgerode
  •  
  • Telefon: 039484/91679
  • Fax: 039484/91680
  • Kostenlose Servicenr.:
  • 0800/3345566
Anmelden | Registrieren
Drucken

Geschwollene Beine und Füße:
Medikamente, Diuretika- oder Alkoholmissbrauch

Geschwollene Füße, Knöchel und Beine können auch unter langfristiger oder falscher Einnahme bestimmter Medikamente auftreten oder die Folge von Alkoholismus sein


Zu viel schadet: Alkohol führt zu Wasseransammlungen im Gewebe

Verstärkte Flüssigkeitseinlagerungen, zum Beispiel um Füße und Knöchel, treten mitunter auch bei einer meist längeren Einnahme bestimmter Arzneimittel auf. Hierzu gehören zum Beispiel Mittel, die Einfluss auf Gefäße und Stoffwechsel nehmen, wie kortisonhaltige Präparate, nicht-steroidale Antirheumatika, Hormonpräparate (zur Empfängnisverhütung oder Hormontherapie in den Wechseljahren), Bluthochdruckmittel wie Kalziumantagonisten, oder auch Haarwuchsmittel.

Treten Schwellungen auf, sollten sich die Betroffenen immer an ihren Arzt wenden.


Auch Diuretika, die bei bestimmten Ödemen gezielt eingesetzt werden, um die Salz- und Wasserausscheidung über die Nieren zu fördern, können bei falscher Anwendung das Gegenteil bewirken. Zunächst erhöht sich als Gegenreaktion der Spiegel bestimmter Hormone im Blut, die Wasser- und Salz binden. Werden die Medikamente abgesetzt, entstehen dadurch erneut Ödeme. Wird dann die Dosis ohne Kontrolle erhöht, verstärkt sich dieser schädliche Kreislauf. Diuretika sollten daher nur streng nach den ärztlichen Vorgaben eingenommen werden. Vor allem auch niemals, um etwa abzunehmen.

Das gilt auch für Abführmittel, Laxantien. Sie führen bei längerem, unkontrollierten Verbrauch nicht nur zu einer Gewöhnung, sondern stören unter anderem den Wasser-Salz-Haushalt. Verändern sich die Eiweiß- und Mineralstoffkonzentrationen im Körper, wird auch der Abtransport von Flüssigkeit aus den Geweben gestört.

Alkohol ist ein Zellgift, das bei regelmäßigem und hohem Konsum zu ernsten gesundheitlichen, ja lebensbedrohlichen Schäden führt (siehe dazu den Abschnitt über Lebererkrankungen und damit verbundene Ödeme). Alkohol wirkt jedoch schon unmittelbar nach seiner Aufnahme. Die Blutgefäße erweitern sich, die Beine werden schwer, Füße, Knöchel und Hände schwellen an, die Harnausscheidung ist gesteigert. Es kommt zu Schweißausbrüchen, vor allem, wenn der Alkohol nach einiger Zeit im Körper abgebaut wird.



  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9

Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de; 10.08.2009, aktualisiert am 03.04.2012
Bildnachweis: W&B/Brigitte Sporrer

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Bitte beachten Sie!

Dieses Informationsangebot ersetzt keinen Arztbesuch. Bei unklaren Beschwerden sollten Sie stets Ihren Arzt konsultieren. Lesen Sie hier mehr dazu »

Symptome-Finder

Symptome-Check

Kribbeln / Taubheitsgefühle

Was zu Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an Gliedmaßen und anderen Körperstellen führen kann  »

Kalte Füße

Welche Ursachen hinter frostigen Füßen stecken können »

Wadenkrämpfe

Harmlose und krankhafte Ursachen von Krämpfen in der Wade und am Fuß. Mit Selbsthilfetipps »

Alle Symptome von A bis Z

Suchen Sie hier nach Symptomen und ihren Ursachen alphabetisch von A bis Z. Beachten Sie bitte auch den Hinweis rechts  »

© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages

Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung