Den Blick harmonisch in die Nähe und Ferne schweifen lassen: Hier helfen zum Beispiel Gleitsichtgläser
Der Begriff Altersweitsichtigkeit ist weit verbreitet, aber eigentlich ein falscher Ausdruck. Alterssichtigkeit bedeutet lediglich, dass das Auge nicht mehr in der Lage ist, durch eigene Anstrengung Objekte in der Nähe scharf zu sehen. Wenn man ein Plusglas vor das Auge setzt, dann wandert der Punkt, ab dem scharf gesehen wird, näher an das Auge heran. Behält man dieses Glas vor dem Auge und versucht in die Ferne zu sehen, erhält man logischerweise ein unscharfes Bild. Deshalb ist es für solche Menschen notwendig, dass sie ein geteiltes Brillenglas, ein sogenanntes Bifokal-Glas oder ein Gleitsichtglas tragen, bei dem der untere Bereich für das Sehen in der Nähe und der obere Teil für das Sehen in der Ferne geeignet ist.
Prof. Dr. med. Peter Kroll, Dr. med. Steffen Hörle
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25.09.2006, aktualisiert am 06.09.2011
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