Neben der örtlichen Behandlung auf der Haut kommen bei dieser Form der Akne auch Antibiotika zum Einsatz – bevorzugt solche, die bakterienabtötend und gleichzeitig entzündungshemmend wirken. Das trifft vor allem auf Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline (zum Beispiel Doxycyclin, Minocyclin) oder der Makrolide (zum Beispiel Erythromycin) zu. Wichtig ist, dass diese Antibiotika nicht zu kurz, sondern über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten eingenommen werden.
Um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden, sollte die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente während der Behandlungsphase immer mit dem Arzt oder der Ärztin abgestimmt werden. Übermäßige Einwirkung von UV-Licht (Urlaub am Meer oder auch Aufenthalte im Solarium) kann die Akne wieder verstärken und sollte während der Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika vermieden werden.
Bei Frauen kann zudem die Einnahme der Antibabypille eine gewisse Besserung der Akne erzielen. Die Betroffenen sollten immer ihrem Frauenarzt oder ihrer Frauenärztin mitteilen, dass sie an Akne leiden (sofern nicht ohnehin erkennbar), damit er oder sie im begründeten Fall eine Antibabypille mit spezieller „antiandrogener“ Wirkung, das heißt mit vorteilhafter Wirkung auf die Haut, empfehlen kann. Antiandrogene Inhaltsstoffe einer Antibabypille sind zum Beispiel Cyproteronacetat oder Chlormadinonacetat.
Dr. med. Natalie Garcia Bartels
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03.05.2007, aktualisiert am 27.07.2011
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