Rauchen und Bluthochdruck können die Entwicklung einer AMD fördern. Auch Störungen im Cholesterin-Stoffwechsel oder Immunreaktionen könnten eine Rolle spielen. Übergewicht trägt offenbar zur Verschlechterung der Erkrankung bei.
Werden die Augen zu oft oder ungeschützt der Sonne und UV-Licht ausgesetzt, so ist das riskant, denn es droht nicht nur eine Schädigung der Makula, sondern auch der Augenlinse (grauer Star). Dies betrifft eher Menschen mit blauen als mit braunen Augen (blaue Augen haben weniger (Iris-)Pigment als braune; das Pigment wirkt als Schutz für die Netzhaut und Linse).
Wenn ein Familienmitglied an einer altersbedingten Makuladegeneration erkrankt ist, so haben auch erstgradig Verwandte ein erhöhtes Risiko. AMD in der Familie ist also ein maßgeblicher Risikofaktor. Dies scheint mit erblichen Gendefekten zusammenzuhängen, die im Laufe des Lebens zum Tragen kommen. So ist zwischen 65 und 74 Jahren etwa jede/r fünfte und ab 75 Jahren jede/r dritte von einer AMD betroffen, Frauen öfter als Männer. Bei fortgeschrittener Makuladegeneration eines Auges ist auch das andere Auge gefährdet.
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29.08.2005, aktualisiert am 02.12.2010
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